Bevölkerung:36.282 (2023)Webseite Stadt Feldkirch
Fläche:34,36 km2Gemeindestatistik
Lage:457 m ü. A.Wappenurkunde
Postleizahl:6800Zahlen und Fakten
Bezirkshauptstadt 
Vorbereitung:Klasse in Gruppen einteilen - Gruppennamen eintragen - auslosen, welche Gruppe mit der Wahl der Frage beginnt
Spielablauf:Es kann die Gruppe antworten, die am schnellsten ein bestimmtes Signal gibt, oder es antworten alle.
Punktevergabe:Drückt man bei den Gruppen auf + (richtig) oder - (falsch), wird die Punkteanzahl der jeweiligen Frage berücksichtigt.
Spielende:Die Mannschaft mit der höchsten Punkteanzahl gewinnt. 

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1.  Übersicht4.  Behörden und Einrichtungen7.  Bildung10.  Landschaft und Natur
2.  Fraktionen5.  Gebäude8.  Kunst und Kultur11.  Gewässer und Baden
3.  Die mittelalterliche Stadt6.  Religiöse Orte9.  Persönlichkeiten12.  Wirtschaft und Verkehr
    
Geschichte:ab 850Bonus: Feldkirch und die Montforter
  • Übersicht
  • Zahlen und Daten
    Bevölkerung:35.352 (2022)
    Fläche:34,36 km2
    Lage:457 m ü.A.
    Dauersiedlungsraum:420 bis 638 m ü.A.
    Fraktionen:Altenstadt, Gisingen, Innenstadt, Levis, Nofels, Tisis, Tosters
    Nachbarorte:Altstätten (CH), Frastanz, Göfis, Mauren (FL), Meiningen, Rankweil, Ruggel (FL), Rüthi (CH), Schellenberg (FL)
    Bezirk: Feldkirch
    Talschaft:Rheintal
    Postleitzahl:6800
    KFZ-Kennzeichen:FE
    Telefonvorwahl:05522
  • Namensgebung

    Der Name Feldkirch taucht urkundlich erstmals um 850 als „ad Feldkirichun“ auf. Dies bedeutet "Kirche im Feld" und bezog es sich zunächst auf das Gebiet von Altenstadt. Nachdem sich Graf Hugo I. von Montfort um 1200 auf der Schattenburg niedergelassen hatte, übertrug sich die Bezeichnung auf die neu gegründete Siedlung, die Neustadt an der Ill.

    Um 1218 ist zum erstenmal die Rede von der Stadt Feldkirch.

  • Besiedelung

    Ursprünglich bestand Feldkirch aus dem alten Stadtkern. Mit der Eingemeindung von Levis, Altenstadt (mit Gisingen und Nofels), Tosters und Tisis im Jahre 1925 hat sich das Stadtgebiet besonders gegen Norden und Westen hin stark ausgeweitet.

    Feldkirch reicht mit seinem Ortsgebiet seither bis an den Rhein und ist die westlichste Stadt Österreichs.

  • Fraktionen
  • Übersicht

    Feldkirch besteht aus sieben Fraktionen. Diese sind mit Ortsteilen vergleichbar. In jeder Fraktion wird eine Ortsvorsteherin, ein Ortsvorsteher bestellt. Sie sind erste Anlaufstellen für die Bevölkerung.

    Die Schaffung dieser Fraktionen steht in engem Zusammenhabg mit dem Zusammenschluss der Stadt Feldkirch mit Levis, Altenstadt (mit Gisingen und Nofels), Tosters und Tisis im Jahre 1925 zu einem Ort.

  • Die mittelalterliche Stadt
  • Behörden und Einrichtungen
  • Übersicht

    Der Dom und andere Gotteshäuser, das Rathaus, das Palais Liechtenstein sowie die Schattenburg beherbergen zahlreiche Kunstschätze. Seit 1968 ist die Stadt Sitz des Ordinariates der Diözese Feldkirch. Sie ist auch Beamtenstadt. Wichtige Landesdienststellen und Behörden sind hier untergebracht, so das Landesgericht, das Finanzamt, die Bezirkshauptmannschaft, das Landeshochbauamt, das Landesstraßenbauamt, die Landesfeuerwehrschule sowie die Handelskammer, die Arbeiterkammer. Feldkirch wurde mit dem Bau des Landeskrankenhauses das medizinische Zentrum Vorarlbergs.

  • Behörden und Einrichtugen
    RathausInnenstadt
    DiözesanhausInnenstadt
    BezirkshauptmannschaftInnenstadt
    LandeskrankenhausTisis
    Landesamt für Vermessung und Geoinformation, Abteilung StraßenbauInnenstadt
    LandesgerichtInnenstadt
    FinanzamtInnenstadt
    BahnhofInnenstadt
    ArbeiterkammerInnenstadt
    WirtschaftskammerInnenstadt
    LandesfeuerwehrschuleAltenstadt
  • Gebäude
  • Religiöse Orte
  • Klöster

    Neben den Jesuiten, die sich unter Anderem mit der Führung der Stella Matutina einen Namen gemacht haben, kann Feldkirch die Niederlassung der Kapuziner, die Kreuzschwestern, die Dominikanerinnen, die christlichen Schulbrüder sowie die Missionare vom kostbaren Blute vorweisen.

  • Bildung
  • Studierstädtchen

    Seit dem Mittelalter besitzt Feldkirch hinsichtlich des Schulwesens eine Vorrangstellung im Lande. Schon 1649 wurde hier von den Jesuiten das erste Gymnasium eingerichtet. Sie gründeten 1856 auch die „Stella Matutina“, ein Gymnasium mit Pensionat. Mit dem Auflassen der „Stella Matutina“ 1979, die weltweit bekannt war, hat Feldkirch ein berühmtes Gymnasium verloren. In dem noch erhalten gebliebenen Gebäude ist heute das Landeskonservatorium untergebracht.

    Auch andere Ordensgemeinschaften wie die Kreuzschwestern, die Schulbrüder, die Kapuziner und die Missionare vom kostbaren Blute machten Feldkirch zum Standort ihrer Schulen und Internate. 

  • Kunst und Kultur
  • Persönlichkeiten
  • Übersicht

    Der Umstand, dass Feldkirch schon früh eine Lateinschule besaß und „Studierstädtchen“ war, mag dazu beigetragen haben, dass sie viele bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht hat.

    Erwähnt seien u.a. der Humanist Dr. Hieronymus Münzer (geb. 1437), der Astronom und Mathematiker Dr. Georg Joachim Rhetikus (1514 - 1576), der Maler Wolf Huber (1480 - 1553) und der Bildhauer Erasmus Kern (geb. 1592).

  • Landschaft und Natur
  • Gewässer und Baden
  • Waldbad (Gisingen)

    Feldkirch besitzt mit dem Waldbad ein großes, modern ausgestattetes Erlebnis-Freibad im Stadtteil Gisingen.

  • Wirtschaft
  • Kraftwerk Hochwuhr

    Am Ausgang der Oberen Illschlucht wurde gegen die Stadt hin das Kraftwerk Hochwuhr mit einer Leistung von 4.000 kW errichtet.

  • Verkehr
  • Verkehr

    Seit Jahrhunderten ist Feldkirch ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt. Handels- und Verkehrswege führten vom Bodensee her über Feldkirch nach Süden (Chur) und von der Schweiz im Westen über Feldkirch in Richtung Arlberg nach Osten.

    Die erstmals 1539 über eine hölzerne Illbrücke befahrbare Obere Illschlucht ist großzügig für den Verkehr ausgebaut. Neben der Straße führt die Eisenbahn-Trasse durch die Schlucht in den Schattenburgtunnel. 

  • 800
  • um 850

    erste urkundliche Erwähnung als „ad Feldkirichun“ (Kirche im Feld) 

  • 1200
  • Anfang des 13. Jh.

    Feldkirch besaß bei der Johanneskirche ein Spital.

  • 1218

    Feldkirch erhält das Stadtrecht.

  • 1229

    Es wird angenommen, dass Feldkirch in diesem Jahr das Marktrecht erhalten hat.

  • 1300
  • 1390

    Mit dem Tod des letzten Grafen von Montfort gehen Stadt und Herrschaft Feldkirch an das Haus Habsburg über. 

  • 1400
  • 1406

    Die Schattenburg wird ein einziges Mal - von den eigenen Bürgern, die sich mit den Appenzellern verbündet hatten - eingenommen.

  • 1437

    Der Humanist Dr. Hieronymus Münzer wird in Feldkirch geboren (gest. 1508).

  • 1480

    Der Maler Wolf Huber wird in Feldkirch geboren (gest. 1553).

  • 1493

    Das Rathaus wird von der Ill an den heutigen Standort verlegt. Grund dafür waren Überschwemmungen.

  • 1500
  • 1514

    Der Astronom und Mathematiker Dr. Georg Joachim Rhetikus wird in Feldkirch geboren (gest. 1576).

  • 1592

    Der Bildhauer Erasmus Kern wird in Feldkirch geboren.

  • 1600
  • bis 1635

    Mehrere Male hat Feldkirch Opfer durch die Pest zu beklagen.

  • 1647

    Feldkirch rettet sich vor der Zerstörung durch die Schweden durch Bezahlung eines hohen Tributes. 

  • 1649

    Jesuten gründen das erste Gymnasium Vorarlbergs in Feldkirch.

  • 1700
  • 1799

    Während der napoleonischen Kriege konnten die Österreicher den Angriff der napoleonischen Truppen auf Feldkirch abwehren.

  • 1800
  • 1806-1814

    Die Bayern herrschen über Vorarlberg. Die 24 Gerichte werden aufgelöst, Vorarlberg in Gemeinden eingeteilt und sechs neue Landgerichte geschaffen, eines davon in Feldkirch.

  • 1856

    Von den Jesuiten wird die Stella Matutina als Schule mit Pensionat gegründet. Sie genoss Weltruhm.

  • 1900
  • 1903

    Das von der Stadt betriebene älteste noch bestehende Schwimmbad Vorarlbergs in der Felsenau wird eröffnet.

  • 1910

    Die Ill tritt ein letztes Mal folgenschwer über die Ufer.

  • 1925 | 1929

    Die Stadt Feldkirch und die Außengemeinden Altenstadt, Tosters und Tisis schließen sich zusammen. Zur Erinnerung wird 1929 die Vereinigungsbrücke gebaut.

  • 1945-1955

    Vorarlberg ist französische Besatzungszone und wird von Innsbruck aus verwaltet.

  • 1950
  • 1963

    Der Wildpark auf dem Ardetzenberg wird gegründet.

  • 1974

    Das Bangser Ried und Matschels werden unter Naturschutz gestellt.

  • 1975

    Das Straßentunnel unter dem Schlosshügel wird fertiggestellt.

  • 2000
  • 2020
  • Geschichte
  • Überblick
    104Ein römischer Kaiser Kurio soll - als Christ verfolgt - nach Rätien geflohen sein. Er sei vom Geschlecht der roten Fahne, was auf Rätoromanisch mit Montfort in Verbindung gebracht werden kann.
    1165Elisabeth von Bregenz heiratet den Pfalzgrafen Hugo von Tübingen. Ihr jüngerer Sohn Hugo übernimmt das Erbe der Mutter, Rudolf das bedeutendere des Vaters.
    zwischen 1180 und 1220Hugo errichtet in Weiler die Burg Alt-Montfort als Stammsitz. Er wechselt vom Bistum Konstanz ins Bistum Chur. Einer seiner Söhne wurde Bischof von Chur, weitere Nachkommen wurden ebenfalls mit hohen geistlichen Würden versehen. 
    um 1200Graf Hugo lässt Schloss Feldkrich errichten. Sie wird später Schattenburg heißen.
    um 1200Graf Hugo gründet die Stadt Feldkirch. 
    1208Hugo nennt sich Graf Hugo I. von Montfort und verlegt seinen Sitz nach Feldkirch.
    1218Graf Hugo stiftet das Johanniterkloster in Feldkirch.
      
    1228Graf Hugo stirbt vermutlich als Kreuzfahrer im Heiligen Land.
     Sein Sohn Rudolf I. übernimmt Werdenberg, Sargans und Bludenz, sein Sohn Hugo II. Feldkirch, Bregenz. Tettnang und Leutkirch. Sie ziehen nach Sargans bzw. Bregenz.
    1258Das Haus Werdenberg entsteht als Abspaltung der Montforter.
    um 1260Die Besiedelung der Neustadt sowie der Bau der St. Nikolauskirche (der heitige Dom) und des Schlosses Feldkirch erfolgen als Einheit.
    1260Die Montforter errichten die Burg Tosters.
    1260Durch die Errichtung des Schlosses Feldkirch verliert die Burg Alt-Montfort ihre Bedeutung als Stammsitz. 
    1265Die Werdenberger gründen die Stadt Bludenz.
    1312Siegel belegen die Verwendung der Montforter Fahne als Stadtwappen. 
    1338Mit dem Tod Graf Hugo V. stirbt die Bregenzer Linie der Montforter aus. Die Herrschaften Montfort-Feldkirch und Montfort Tettnang teilen sich das Bregenzer Erbe. 
    1346Graf Rudolf V. und Hugo von Tosters verkünden, dass Feldkirch unpfändbar ist, wenn die Bevöllkerung dem nicht zustimmt.
    1375Die Grafschaft Feldkirch wird an Österreich verkauft.
    1376Graf Rudolf V. sichert der Feldkircher Bürgerschaft weitreichende Mitspracherechte.
    1379Die Grafschaft Feldkirch geht an Österreich.
    1390Der letzte Graf von Montfort-Feldkirch, Rudolf V., stirbt.
    1405Die Burg Alt-Montfort wird den Feldkircher Bürgern zerstört.
    1406Die Schattenburg wird ein einziges Mal - von den eigenen Bürgern, die sich mit den Appenzellern verbündet hatten - eingenommen.
  • Gegenwart
  • Impressum

    Diese Zusammenstellung basiert auf "Bilder aktuell" und dem Dokument Begleittext.pdf der Basisinformationen. Diese finden Sie inkl. des Impressums unter Material bzw. Multimedia, wo weitere Bilder und ergänzende Informationen enthalten sein können.