• Vorgeschichte
  • 1845

    Die ersten Pläne zum Bau einer Eisenbahn im Arlberggebiet gehen auf den venezianischen Bankier Levi zurück. Er schlägt der österreichischen Staatsverwaltung vor, zur Beschleunigung des Postverkehrs von England nach Ägypten und Indien eine Eisenbahnverbindung zwischen Verona und dem Bodensee zu bauen.

  • 1847

    Der Präsident der Feldkircher Handelskammer, Carl Ganahl, tritt für eine Eisenbahnverbindung zwischen der Adria und dem Bodensee über Brenner und Arlberg ein.

  • 1875

    Julius Lott wird zum Vorstand der k.u.k. Direktion für Staatseisenbahnbauten bestellt.

  • 1880
  • 1880

    Eine Anordnung erfolgt an das Handelsministerium zum Baubeginn der Arlbergbahn und eines zweigleisigen Arlbergbahntunnels. Diese Entscheidung wird zu einem ungeahnten wirtschaftlichen Aufschwung Vorarlbergs führen. 

  • 1880

    Julius Lott wird mit der Aufgabe betraut, die Arlbergbahn zu planen und zu errichten. Die Gesamtlänge der Arlbergbahn von Innsbruck nach Bludenz beträgt 136,6 km. Das Hauptbauwerk wird der 10,25 km lange Eisenbahntunnel.

  • Juni 1880

    An der West- und der Ostseite des Arlbergs wird mit dem Bau des Tunnels begonnen.

  • 1883

    Beim Bau des Arlbergtunnels wird ein Höchststand von mehr als 4.700 Arbeitern erreicht. Durchschnittlich sind 2.700 beschäftigt.

  • November 1883

    Beim Arlbergbahntunnel erfolgt der Durchstich.

  • 1884
  • September 1884

    Kaiser Franz-Joseph I. wohnt der Eröffnungsfahrt bei. Einige Tage zuvor wird die Arlbergbahn mit dem Güterverkehr in Betrieb genommen.

  • 1900
  • 1984
  • 22. September 1984

    Im Bludenzer Bahnhofsgelände werden 100 Jahre Arlbergbahn gefeiert. Aus der Schweiz, aus Landeck und aus dem Montafon fahren Dampf-Sonderzüge ein. Tausende feiern mit den Landeshauptleuten aus Vorarlberg und Tirol und dem Verkehrsminister.