Vorarlberg
Bundesland | Unterrichtsmaterial

Fläche:2.601 km2 | Nord-Süd: 71 km | Ost-West: 53 kmLand Vorarlberg
Lage:396 m ü. A. (Bodensee) | 3.312 m ü. A. (Piz Buin)Vorarlberg Atlas
Bevölkerung:399.183Strukturdaten
Bezirke:Bludenz | Bregenz | Dornbirn | Feldkirch
Gemeinden:5 Städte, 12 Marktgemeinden, 79 Gemeinden 
  • Das Bundesland
  • Daten und Zahlen
    Bevölkerung:400.0004,4 % Österreichs
    Fläche:2.601,59 km23,1 % Österreichs
    Lage:zwischen 396 und 3.312 m ü.A.Bodensee, Piz Buin
    Bezirke:Bludenz, Bregenz, Dornbirn, Feldkirch
    Talschaften:Brandnertal, Bregenzerwald, Großes Walsertal, Kleinwalsertal. Klostertal, Laternsertal, Leiblachtal, Montafon, Rheintal, Tannberg, Walgau
    Gebirge:Allgäuer Alpen, Bregenzerwaldgebirge, Freschenstock, Lechquellengebirge, Pfänderstock, Rätikon, Silvretta, Verwall, Walserkamm
    Nachbarlarn:Tirol, Deutschland (D), Fürstentum Liechtenstein (FL), Schweiz (CH)
    Städte:Bregenz, Bludenz, Dornbirn, Feldkirch, Hohenems
    Marktgemeinden:Bezau, Egg, Frastanz, Götzis, Hard, Hörbranz, Lauterach, Lustenau, Nenzing, Rankweil, Schruns, Wolfurt
    Gemeinden:Alberschwende, Altach, Andelsbuch, Au, Bartholomäberg, Bezau, Bildstein, Bizau, Blons, Bludesch, Brand, Buch, Bürs, Bürserberg, Dalaas, Damüls, Doren, Düns, Dünserberg, Eichenberg, Fontanella, Fraxern, Fußach, Gaißau, Gaschurn, Göfis, Hittisau, Höchst, Hohenweiler, Innerbraz, Kennelbach, Klaus, Klösterle, Koblach, Krumbach, Langen bei Bregenz, Langenegg, Laterns, Lech, Lingenau, Lochau, Lorüns, Ludesch, Mäder, Meiningen, Mellau, Mittelberg, Möggers, Nüziders, Raggal, Reuthe, Riefensberg, Röns, Röthis, Satteins, Schlins, Schnepfau, Schnifis, Schoppernau, Schröcken, Schwarzach, Schwarzenberg, Sibratsgfäll, Silbertal, Sonntag, St. Anton i. M., St. Gallenkirch, St. Gerold, Stallehr, Sulz, Sulzberg, Thüringen, Thüringerberg, Tschagguns, Übersaxen, Vandans, Viktorsberg, Warth, Weiler, Zwischenwasser
  • Landessymbole
  • I. Landschaft
  • Übersicht

    Die Landschaft Vorarlbergs hat Anteil an den Niederungen des Bodenseeraumes und Rheintales, am Mittelgebirge und am Hochgebirge. Das Rheintal bildet eine Besonderheit. Mit einer Breite von bis zu 11 km stellt es das breiteste Tal des Alpenzuges dar.

    Die Landesfläche beträgt 2.601,59 m2. Aufgrund der alpinen Lage liegt die Oberfläche des Landes bei 3.173 km2.

  • Bezirke
  • Daten und Zahlen
    BevölkerungFlächeBevölkerungsdichte
    Bezirk Bludenz:64.4001.287,56 km250 EW/km2
    Bezirk Bregenz135.700863,34 km2157 EW/Km2
    Bezirk Dornbirn:90.500172,36 km2525 EW/km2
    Bezirk_Feldkirch:102.500278,33 km2368 EW/Km2
  • Gemeinden
    Bezirk Bludenz:Städte:Bludenz
     Marktgemeinden:Nenzing, Schruns
     Gemeinden:Bartholomäberg, Blons, Bludenz, Bludesch, Brand, Bürs, Bürserberg, Dalaas, Fontanella, Gaschurn, Innerbraz, Klösterle, Lech, Lorüns, Ludesch, Nenzing, Nüziders, Raggal, Schruns, Silbertal, Sonntag, Stallehr, St. Anton im Montafon, St. Gallenkirch, St. Gerold, Thüringen, Thüringerberg, Tschagguns, Vandans
    Bezirk Bregenz:Städte:Bregenz
    Marktgemeinden:Bezau, Egg, Hard, Hörbranz, Lauterach, Wolfurt
     Gemeinden:Alberschwende, Andelsbuch, Au, Bezau, Bildstein, Bizau, Bregenz, Buch, Damüls, Doren, Egg, Eichenberg, Fußach, Gaißau, Hard, Hittisau, Höchst, Hörbranz, Hohenweiler, Kennelbach, Krumbach, Langen, Langenegg, Lauterach, Lingenau, Lochau, Mellau, Mittelberg, Möggers, Reuthe, Riefensberg, Schnepfau, Schoppernau, Schröcken, Schwarzach, Schwarzenberg, Sibratsgfäll, Sulzberg, Warth, Wolfurt
    Bezirk Dornbirn:Städte:Dornbirn, Hohenems
    Marktgemeinden:Lustenau
     Gemeinden: -
    Bezirk_Feldkirch:Städte:Feldkirch
    Marktgemeinden:Frastanz, Götzis, Rankweil
     Gemeinden:Altach, Düns, Dünserberg, Feldkirch, Frastanz, Fraxern, Göfis, Götzis, Klaus, Koblach, Laterns, Mäder, Meiningen, Rankweil, Röns, Röthis, Satteins, Schlins, Schnifis, Sulz, Übersaxen, Viktorsberg, Weiler, Zwischenwasser
  • Kirchliche Ordnung
  • Zahlen und Daten
    Dekanat 
    Bludenz-SonnenbergBludenz, Bürs, Bürserberg, Brand, Dalaas, Innerbraz, Klösterle, Lech, Lorüns, Nüziders, Stallehr
    BregenzAlberschwende, Bildstein, Bregenz, Buch, Eichenberg, Fußach, Gaißau, Hard, Höchst, Hohenweiler, Hörbranz, Kennelbach, Langen bei Bregenz, Lauterach, Lochau, Möggers, Schwarzach, Wolfurt
    DornbirnDornbirn, Hohenems, Lustenau
    FeldkirchDüns, Dünserberg, Feldkirch, Frastanz, Göfis, Röns, Satteins, Schlins, Schnifis
    HinterwaldAndelsbuch, Au, Bezau, Bizau, Damüls, Egg, Mellau, Schnepfau, Schoppernau, Reuthe, Schröcken, Schwarzenberg, Warth
    MontafonBartholomäberg, Gaschurn, Schruns, Silbertal,  St. Anton im Montafon, St. Gallenkirch,  Tschagguns, Vandans
    RankweilAltach, Fraxern, Götzis, Klaus, Koblach, Laterns, Mäder, Meiningen, Sulz, Rankweil, Röthis, Übersaxen, Viktorsberg, Weiler, Zwischenwasser
    Vorderwald-KleinwalsertalDoren, Hittisau, Krumbach, Langenegg, Lingenau, Mittelberg, Riefensberg, Sulzberg, Sibratsgfäll
    Walgau-WalsertalBlons, Bludesch, Fontanella, Ludesch, Nenzing, Raggal, St. Gerold, Sonntag, Thüringen, Thüringerberg
  • Städte
  • Zahlen und Daten
    StellungBevölkerungFlächeErhebung
    BregenzLandeshauptstadt, Bezirkshauptstadt30.00029,5 km2um 1255
    BludenzBezirkshauptstadt15.00029,92 km2um 1260
    DornbirnBezirkshauptstadt50.000120,93 km21901
    FeldkirchBezirkshauptstadt, Bischofssitz35.00034,36 km21218
    HohenemsStadt17.00029,17 km21983
  • Marktgemeinden
  • Beschreibung

    Eine Marktgemeinde kann als Zwischenstufe zwischen Gemeinde und Stadt verstanden werden. Seit der Gemeindereform von 1848/49 ist das Marktrecht nicht mehr an die Verleihung des Titels gebunden.

    Im Mittelalter war es von großer Bedeutung das Marktrecht zu erhalten. Der Titel einer Marktgemeinde wurde auch vergeben, wenn der Ort eine verkehrspolitisch wichtige Position einnahm, der Landesfürst die Wichtigkeit seiner Herrschaftsgebiete mit besonderen Gemeinden hervorheben wollte und diese nicht die Größe einer Stadt hatten. Marktgemeinden waren wie Städte wappenfähig.

  • Übersicht
    Bezirk Bludenz:Nenzing (1993), Schruns (1927)
    Bezirk Bregenz:Bezau (1962), Egg (2020), Hard (1905), Hörbranz (2008), Lauterach (1985), Wolfurt (1982)
    Bezirk Dornbirn:Lustenau (1902)
    Bezirk_Feldkirch:Frastanz (1993), Götzis (1694), Rankweil (1618)
  • Gemeinden
  • Talschaften
  • Daten und Zahlen
     HauptflussBevölkerungFläche
    BrandnertalAlvier1.30098 km2
    BregenzerwaldBregenzerach30.000528 km2
    Großes WalsertalLutz3.400163 km2
    KleinwalsertalBreitach5.00097 km2
    KlostertalAlfenz3.500160 km2
    LaternsertalFrutz65060 km2
    LeiblachtalLeiblach15.00041 km2
    MontafonIll16.500555 km2
    RheintalRhein170.000488 km2
    TannbergBregenzerach, Lech2.000164 km2
    WalgauIll55.000248 km2
  • II. Wirtschaft
  • Wirtschaft
  • Übersicht

    Jahrhundertelang war Vorarlberg geprägt von Landwirtschaft, bis die Textilindustrie Einzug hielt. Die Vorarlberger Wirtschaft ist geprägt von einer klein- und mittelbetrieblichen Struktur und starkt exportorientiert. Die topografischen Nachteile des Landes werden durch die zentraleuropäische Lage des Alpenraumes kompensiert.

    ​​​​​​​Inzwischen ist der Dienstleistungssektor zentral, insbesondere der Tourismus. 

  • Alpwirtschaft

    In den Hochgebirgstälern Vorarlbergs, unterhalb der Alpregion, erleichtern technische Geräte und Fahrzeuge die schwere und oft gefährliche Arbeit der Bergbauern. Gerade die Bewirtschaftung der Bergflächen in extremen Berglagen bedeutet einen unentbehrlichen Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft.

    Bedingt durch Klima und Bodengestalt sind in der Vorarlberger Landwirtschaft Grasnutzung, Viehzucht und Milchwirtschaft vorherrschend. Da viele hochgelegene Bergwiesen (im alemannischen Sprachraum als Alpen bezeichnet) für eine Heunutzung ungeeignet sind, werden diese im Hochsommer durch das Vieh abgeweidet. Ein ausgedehntes Netz von Güterwegen erleichtert die Nutzung solcher Weideflächen. Das Abweiden des Grases und das Austreten der Weideflächen durch das Vieh sind von landschaftspflegerischer Bedeutung und bilden einen natürlichen Lawinenschutz.

  • Industrie

    Jahrhundertelang war Vorarlberg geprägt von Landwirtschaft, bis die Textilindustrie Einzug hielt und sich Vorarlberg zum Textilland entwickelte. In den 1980er und 1990er Jahren mussten einige führende Texilunternehmen konkurrentbedingt schließen. Der Exportanteil der Textilbranche berägt nur mehr 8,6 % (2015). Inzwischen ist die Eisen-, Metall- und Elektroindustrie die stärkste Industriebranche. 

    Das Exportvolumen hat sich seit dem EU-Beitritt mehr als verdreifacht. 66 % der Beschäftigten arbeiten im Dienstleistungssektor, 32 % in Industrie und Gewerbe sowie 2,1 % in der Land- und Forstwirtschaft. War in den 1950er Jahren fast jeder zweite Erwerbstätige im industriellen Sektor tätig, sind es 2011 noch 15 %. 2011 ist der Dienstleistungssektor mit 66 % der Beschäftigten größter Arbeitgeber.

  • Holzverarbeitung

    Obwohl Vorarlberg das waldärmste Bundesland ist, hat sich seit Jahrhunderten der Wald als wichtige Rohstoffquelle für die Wirtschaft des Landes erwiesen. Besonders auf dem Bauholzsektor entwickelte sich eine leistungsfähige und exportorientierte Industrie.

  • Energieerzeugung

    Sitz der Illwerke VKW ist Bregenz. Sie ist das größte Energiedienstleistungsunternehmen Vorarlbergs und produziert zu 100 % Ökostrom. Vor allem Gewässer des hochalpinen Gebietes von Verwall, Silvretta und Rätikon werden in Stauseen gesammelt und in Kraftwerken der Illwerke VKW AG zur Erzeugung von Spitzenstrom genutzt. 

    Das Wasser wird in höhergelegenen Stauseen gespeichert, zur Gewinnung von Spitzestrom genutzt und in Ausgleichsbecken aufgefangen. Pumpen können in Zeiten niedrigen Strombedarfs das Wasser zur neuerlichen Nutzung wieder in den Stausee hochpumpen. Auch Fließwasser wird zu Energiegewinnung genutzt. Dies erfolgt beispielsweise an der Bregenzerach, der Lutz, der Bolgenach und der Dornbirnerach.

  • Verkehr
  • Übersicht

    Vorarlbergs Verkehrsnetz ist geprägt von der Verbindung von Bayern nach Tirol und in die Schweiz. Auf diesen Strechen sind ein Zug- und Bundesstraßennetz ausgebaut. Bezogen auf alle diese Verbindungen, inklusive der auf Landes- und Gemeindeebene macht es die geographische Lage zwischen Bodensee und Hochgebirge notwendig aufwändige Bauten wie Tunnels, Brücken oder Lawinenverbauungen zu errichten und zu erhalten, um Individual- und öffentlichen Verkehr ganzjährig zu ermöglichen.

  • Gebirge
  • Rätikon

    Die Westflanke des Montafonertales bildet das Rätikon-Massiv mit den bekannten Bergen Drusenfluh, Drei Türme und Sulzfluh.

  • Berge
  • Gewässer
  • Zusatzinformationen
  • Zusätzliche Daten und Zahlen
    Oberfläche:3.173 km2
    maximale Länge:71 km (Hohenweiler - Gaschurn)
    maximale Breite:53 km (Feldkirch - Mittelberg)
    Dauerbesiedelung:zwischen 396 (Bodenseeufer) bis 1.698 (Klösterle) m ü.A.
    Gerichtsbezirke:Bezau, Bludenz (mit Montafon seit 1.7.2017), Bregenz, Dornbirn, Feldkirch
    Dekanate:Bludenz-Sonderberg, Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Hinterwald, Montafon, Rankweil, Vorderwald-Kleinwalsertal, Walgau-Walsertal
    Grenzen:A: Tirol (71 km)
     D: Freistaat Bayern (112 km)
     FL: Fürstentum Liechtenstein (37 km)
     CH: Kanton St. Gallen (39 km), Kanton Graubünden (75 km)
    Größte / kleinste Gemeinde Bevölkerung:Dornbirn (50.200) | Dünserberg (140)
    Größte / kleinste Gemeinde Fläche:Gaschurn (176,79 km2) | Röns (1,44 km2)
  • III. Vorarlberg im kulturgeschichtlichen Raum
  • Siedlungs- und Hausformen
  • Bauernhöfe

    Durch Arrondierung von Grundbesitz und Entwässerung wurden im Vorarlberger Rheintal Voraussetzungen für neue und leistungsstarke Bauernhöfe geschaffen. Darin kommt der Strukturwandel von den vielen Kleinbauernhöfen als Nebenerwerbsbetrieb zu wenigen Vollerwerbsbetrieben zum Ausdruck. Der Einsatz technischer Hilfsmitteln ist an diesen Höfen eine Voraussetzung.

  • Siedlungen

    Die günstige wirtschaftliche Entwicklung hatte in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eine starke Zunahme der Bevölkerung zur Folge. Sie findet ihren sichtbaren Ausdruck in den Wohnsiedlungen und Hochhäusern an der Peripherie der Städte. Fast ausschließlich in den 1970er Jahren wurde höher als 10 Stockwerke gebaut. Um der rastanten Bodenversiegelung entgegenzuwirken wird ab den 2010er-Jahren auf die Anhebung der Baunutzungszahl geachtet.

  • Spitalswesen

    Das starke Anwachsen der Bevölkerung des Landes und der Fortschritt der Medizin veranlassten Gemeinden und Land zu einem Ausbau des Spitalwesens. Das medizinische Zentrum in Feldkirch wurde seit der Eröffnung 1973 erheblich erweitert. Im Laufe der Jahre wurden alle Krankhäuser mit Ausnahme der Dornbirners vom Land übernommen. So können fachliche Schwerpunkte gesetzt werden.

  • Tradition
  • Mundart

    Vorarlberg ist das einzige alemannisch geprägte Bundesland Österreichs. Es unterscheidet sich in Hausformen, Trachten oder Bräuchen, die das kulturelle Gesicht prägen. Auch sprachlich sind Unterschiede erkennbar.

    Die Vorarlberger Mundarten zählen zu den alemannischen Dialekten. Diese unterscheiden sich von anderen vor allem durch das Unterbleiben dem neuhochdeutschen Lautwandel (Diphthongierung). So bleibt bei "Huus" (Haus) ein "u" statt eines "au" erhalten. Die Anzahl an unterschiedlichen Mundarten ist in Vorarlberg überdurchschnittlich hoch. Wie alle österreischen zählen sie zu den hochdeutschen Mundarten - im Gegensatz zu den niederdeutschen. Hochdeutsch darf dabei nicht mit Standard- oder Schriftsprache gleichgesetzt werden.

  • Trachten

    In Vorarlberg werden Trachten aus unterschiedlichen Stilepochen getragen. Die Bregenzerwäldertracht gilt als die älteste im Alpenraum. Die Montafonertracht wurde beispielsweise vom Stil des Barocks inspiriert, Städtetrachten meist vom Biedermeieer. Bei Städtetrachten wird zwischen Patrizier- und Volkstracht unterschieden. Der Vorarlberger Trachtenverband sieht historische Trachten in Verbindung mit Volkstanz, Volkslied, Volksmusik und Mundart.

    Informationen zu den Trachten finden Sie bei den einzelnen Städte- und Talschaftsseiten.

  • Brauchtum

    Bis heute unverändert lebendig geblieben ist das Funkenabbrennen am „Funkensonntag“ (erster Fastensonntag). Auf einem viele Meter hohen Holzstoß, der nach Einbruch der Dunkelheit entzündet wird, wird eine Hexe als Sinnbild des Winters verbrannt. Damit wird der nahende Frühling symbolisiert.

    Nach der Viehsömmerung auf den Alpen wird im Herbst das Vieh zu Tal getrieben. Mit dem Alpabtrieb ist ein reiches Brauchtum verbunden, ebenso mit dem Feiertag Fronleichnam. Am "Üsa Herrgottstag" begleiten in Hohenweiler und Hörbranz Schützenkompanien die Prozession. Im Bregenzerwald wird wie an vielen Fest- und Feiertagen die tradionelle Tracht getragen.

  • Kultur
  • Zahlen und Daten
    DekanatOrte
    Bludenz-SonnenbergBludenz, Bürs, Bürserberg, Brand, Dalaas, Innerbraz, Klösterle, Lech, Stallehr, 
    BregenzBildstein, Bregenz, Buch, Eichenberg, Fußach, Gaißau, Hard, Höchst, Hörbranz,Kennelbach, Lauterach, Wolfurt
    DornbirnDornbirn, Hohenems, Lustenau
    FeldkirchFeldkirch, Frastanz, Göfis
    Hinterwald 
    MontafonBartholomäberg, Blons, Bludenz, Bludesch, Brand, Bürs, Bürserberg, Dalaas, Fontanella, Gaschurn, Innerbraz, Klösterle, Lech, Lorüns, Ludesch, Nenzing, Nüziders, Raggal, Schruns, Silbertal, Sonntag, St. Anton im Montafon, St. Gallenkirch,  Tschagguns, Vandans
    Rankweil 
    Vorderwald-Kleinwalsertal 
    Walgau-WalsertalSt. Gerold, Thüringen, Thüringerberg,

     

  • Zahlen und Daten
    DekanatOrte
    Bludenz-SonnenbergBludenz, Bürs, Bürserberg, Brand, Dalaas, Innerbraz, Klösterle, Lech, Stallehr, 
    BregenzBildstein, Bregenz, Buch, Eichenberg, Fußach, Gaißau, Hard, Höchst, Hörbranz,Kennelbach, Lauterach, Wolfurt
    DornbirnDornbirn, Hohenems, Lustenau
    FeldkirchFeldkirch, Frastanz, Göfis
    Hinterwald 
    MontafonBartholomäberg, Blons, Bludenz, Bludesch, Brand, Bürs, Bürserberg, Dalaas, Fontanella, Gaschurn, Innerbraz, Klösterle, Lech, Lorüns, Ludesch, Nenzing, Nüziders, Raggal, Schruns, Silbertal, Sonntag, St. Anton im Montafon, St. Gallenkirch,  Tschagguns, Vandans
    Rankweil 
    Vorderwald-Kleinwalsertal 
    Walgau-WalsertalSt. Gerold, Thüringen, Thüringerberg,