Bevölkerung:16.841 (2021)Webseite Stadt Hohenems
Fläche:29,17 km2Gemeindestatistik
Lage:432 m ü. A.Wappenurkunde
Postleizahl:6845Wissenswertes
  Geschichte
  • Übersicht
  • Zahlen und Daten
    Bevölkerung:16.841 (2021)
    Fläche:5,36 km2
    Lage des Zentrums:432 m ü.A. 
    Lage insgesamt:409 (Rheinmähder) bis 1.645 (Hohe Kugel) m ü.A.
    Ortsteile:Stadtzentrum, Herrenried (Hohenems West), Ober- und Unterklien (Hohenems Nord), Reute (und Siedlungen in Hanglage), Hohenems Süd
    Nachbargemeinden:Altach, Dornbirn, Fraxern, Götzis, Lustenau, Diepoldsau (CH)
    Bezirk:Dornbirn
    Talschaft:Rheintal
    KFZ-Kennzeichen:DO
    Postleitzahl:6845
  • Ortsname

    Der Ortsname Hohenems leitet sich von der Burg Alt-Ems ab. Diese geht ins 12. Jh. zurück. Ursprünglich wurde sie Alta- oder Alt-Embs genannt, was so viel wie Hoch-Ems bedeutet.

  • Stadtzentrum
  • Gebäude
  • Gebäudeübersicht
    Burgruine Alt-Emserbaut im 12. Jh.
    Burg Neu-Ems (Schloss Glopper)erbaut 1342
    Palast Hohenemserbaut von 1562 bis 1567
    Kapelle St. Karlerbaut 1617
    Jüdischer Friedhof17. Jh.
    Pfarrkirche St. Karl Borromäuserbaut im späten 18. Jh.
    Schlosskaffeeerbaut 1820
    Pfarrkirche St. Konrad1972 fertiggestellt
    Jüdisches Museumerbaut 1864, eröffnet 1991
  • Kirchen
  • Bildung
  • Bildungseinrichtungen

    Die Stadt Hohenems trägt als Schulerhalter vier Volksschulen, zwei Mittelschulen sowie mit Altach, Götzis, Klaus, Koblach und Mäder die tonart Musikschule Mittleres Rheintal. Das Land führt das Landwirtschaftliche Schul- und Bildungszentrum. Auch die Volkshochschule Hohenems kann besucht werden.

  • Wirtschaft und Verkehr
  • Wirtschaft, Handel und Dienstleistung

    Die wirtschaftliche Struktur in Hohenems zeichnet sich durch eine gesunde Mischung von Betrieben kleiner und mittlerer Größe aus. Eine aktive städtische Wirtschaftspolitik erzeugt eine hohe Standortqualität. In Hohenems gibt es 2020 1.029 Arbeitsstätten und mehr als 6.000 Arbeitsstellen.

  • Gewässer und Landschaft
  • Kunst, Kultur und Sport
  • Veranstaltungen
    Schubertiadejährlich stattfindendes, klassisches Musikfestival
    Wochenmarktjeden Donnerstag am Schlossplatz
    Festival HomunculusFestival für Puppen, Pointen und Poesie
  • Besonderheiten
    Cineplexx HohenemsKino- und Eventcenter
    Tennis-Event-CenterSport- und Unterhaltung
    Ethik & Umwelt Krematorium Hohenemseinziges Krematorium Vorarlbergs
  • Impressum

    Vielen Dank an die Studierenden Bilgeri, Marosevic und Walter für die Erarbeitung eines Ortsportäts im Rahmen ihrer Studien an der PH Vorarlberg. Ihre Information sind in diese Aufstellung integriert. Sie haben als Textquelle die Webseite der Stadt Hohenems genutzt. Die Bildrechte liegen beim Bildungsmedienzentrum Vorarlberg.

    Weitere Informationen finden Sie im Begleittext unter Download-Pakete.

  • 500
  • 500

    Beginn der Besiedlung durch die Alemannen

  • 750
  • um 900

    Auf dem Schlossberg dürfte eine Fliehburg gestanden sein (Sage Konradsbrunnen).

  • 1000
  • 1179

    Emser Ritter dienen unter staufischer Herrschaft.

  • 1300
  • 1333

    Ems erhält alle Rechte und Freiheiten einer Stadt, nimmt sie aber nicht in Anspruch.

  • 1343

    Der Bau der Burg Neuems auf dem Glopper wird durch Bayern genehmigt.

  • 1500
  • 1560

    Die Ritter von Ems werden in den Reichsgrafenstand erhoben.

  • 1563

    Kardinal Markus Sittikus beginnt mit dem Bau des Palastes am Fuße des Schlossberges. Vollendet wird er 1610 unter Graf Kasper.

  • 1574

    Der Emser Grafen Markus Sittikus IV. wird in Hohenems geboren. Er wurde Erzbischof und damit Landesfürst von Salzburg. 

  • 1600
  • 1607

    Graf Kaspar von Ems lässt in Emsreute die Kapelle St. Rochus samt Friedhof erbauen.

  • 1610

    Vorarlbergs erstes Druckwerk, die „Emser Chronik“, entsteht.

  • 1617

    Jüdische Familien erhalten die Siedlungsberechtigung in Ems.

  • 1700
  • 1755 | 1779

    Zuerst wird die Handschrift C des Nibelungenliedes in der Bibliothek des Palastes gefunden, Jahre später auch die Handschrift A.

  • 1765

    Die Grafschaft Hohenems kommt zu Österreich, gelangt in den Besitz der Habsburger.
    Kaiserin Elisabeth, auch Sissi genannt, war auf ihren letzten Reisen nach Genf als Gräfin von Hohenems unterwegs.

  • 1770

    Am selben Platz neben dem heutigen Rathaus, wo bereits seit 1617 eine Kapelle stand, wird die Kapelle St. Karl fertiggestellt.

  • 1777

    Ein Großbrand legt in der dichtverbauten Christen- und in Judengasse mit insgesamt 38 Häuser fast alle in Schutt und Asche.

  • 1792

    Die Burg Altems wird zum Abbruch versteigert.

  • 1800
  • 1806-1814

    Die Bayern herrschen über Vorarlberg. Die 24 Gerichte werden aufgelöst, Vorarlberg in Gemeinden eingeteilt und sechs neue Landgerichte geschaffen.

  • 1872

    Die Eisenbahnlinie Bludenz - Lindau mit Haltestelle in Hohenems wird eröffnet.

  • 1900
  • 1904

    Hohenems hat noch den Siedlungscharakter des Straßendorfes und zählt etwa 6.000 Einwohnerinnen und Einwohner und 893 Gebäude.

  • 1906 - 1907

    Bau des Kaiserin-Elisabeth-Krankenhauses

  • 1909

    Die Hohenemser Straßen erhalten Namen.

  • 1911 - 1913

    Der heutige Markus-Sittikus-Saal wird als Turnhalle errichtet.

  • 1923

    Der Rheindurchstich bei Diepoldsau wird feierlich begangen.

  • 1945-1955

    Vorarlberg ist französische Besatzungszone und wird von Innsbruck aus verwaltet.

  • 1950
  • 1950

    Der Verein der Sportflieger erhält die Genehmigung für den Flugbetrieb auf dem Segelfliegergelände Hohenems-Seemähder.

  • 1950

    In Emsreute wird die Volksschule eröffnet.

  • 1969

    Dornbirn, Lustenau und Hohenems werden vom Bezirk Feldkirch getrennt und zum politischen Bezirk Dornbirn vereint.

  • 1974

    Die Landwirtschaftsschule in Hohenems wird eröffnet, nachdem die in Bregenz-Mehrerau schloss.

  • 1983

    Hohenems wird zur Stadt erhoben.

  • 2000
  • 2011

    Umfahrung des historischen Stadtkerns über die Angelika-Kauffmann- und die Bahnhofstraße

  • 2020
  • 2020

    Fertigstellung der neuen Volksschule Schwefel

  • Geschichte
  • Überblick
    1617              

    Graf Kasper ermöglicht durch Schutzbrief die Ansiedlung
    Wohngebiet zwischen Freigasse und dem Emsbach
    Friedhof im südlichen Teil des Ortes

    um 1632jüdische Gemeinde bildet sich
    1633Schulmeister wird genannt
    1940Rabbiner wird genannt
    1642 die Synagoge steht
    1663 | 1676Spannungen mit der Herrschaft - Ausweisung jüdischen Personen
    1688zehn jüdische Familien kehren aus Sulz nach Hohenems zurück
    1773227 jüdische und etwa 2.000 christliche Bewohnerinnen und Bewohner
    1777Großbrand zerstört auch in der Judengasse viele Häuser
    1849 - 1878jüdische Gemeinde erhält Verwaltung, Gemeindevertretung, Bürgermeister
    1867Erlangung der freien Wahl des Wohnortes - jüdische Gemeinde wird kleiner
    1910nur noch 66 Personen jüdischen Glaubens in Hohenems.
    1938 Anschluss - Vermögen der Kultusgemeinde beschlagnahmt
    1940jüdische Gemeinde wird aufgelöst.
    bis 1945letzte acht verbliebenen Mitglieder werden deportiert und ermordet
    1991Eröffnung des Jüdischen Museums in der Villa Heimann-Rosenthal

     

  • Gegenwart
  • Impressum

    Diese Zusammenstellung basiert auf "Bilder aktuell" und dem Dokument Begleittext.pdf der Basisinformationen. Diese finden Sie inkl. des Impressums unter Material bzw. Multimedia, wo weitere Bilder und ergänzende Informationen enthalten sein können.