Bevölkerung:14.992 (2020)Webseite Stadt Bludenz
Fläche:29,92 km2Gemeindestatistik
Lage:570 m ü.A.Wappenurkunde
Postleizahl:6700Geschichte
Bezirkshauptstadt 
  • Stadt Bludenz
  • Zahlen und Daten
    Bevölkerung:14.992 (2020)
    Fläche:29,96 km2
    Lage Zentrum:586 m. ü.A.
    Lage insgesamt:546 (Grenze Bludenz-Bürs-Nüziders) bis 2.214 (Weißes Rössle) m ü.A.
    Dauerbesiedelungsraum:546 bis 1.117 m ü.A.
    Nachbargemeinden:Bartholomäberg, Bürs, Innerbraz, Lorüns, Nüziders, Raggal, St. Anton, Stallehr
    Bezirk:Bludenz
    KFZ-Kennzeichen:BZ
    Postleitzahl:6700
    Talschaft:Walgau
    Nächtigungen:67.804
  • Gebäude und Denkmäler
  • Öffentliche Gebäude
    RathausGebietsbauleitung für Wildbach- und Lawinenverbauung
    Bezirkshauptmannschaft BludenzAußenstelle der Arbeiterkammer
    Landeskrankenhaus BludenzAußenstelle des Wirtschaftsförderungsinstitut
    Bezirksgericht mit Grundbuchzahlreiche Schulen
    ArbeitsamtSportanlage Unterstein
    Vermessungsamt 
  • Kirchen
  • Bildung
  • Bildungseinrichtungen

    Bludenz betreibt als Schulerhalter fünf Volksschulen, eine Sonder-, eine Mittel- und eine Polytechnische Schule. Auch eine Landesberufsschule kann besucht werden. Die Schulen des Bundes in Bludenz sind ein Gymnasium, drei berufsbildende mittlere Schulen und zwei berufsbildende höhere Schulen. 

  • Wirtschaft
  • Verkehr
  • 500 v. Chr.
  • ab 400 v. Chr.

    Steinzeitliche Funde im Bereich Kleiner Exerzierplatz und Unterstein deuten auf Besiedelung mit keltischem Einfluss.

  • 0
  • ab 200

    Spärliche Funde lassen eine alemannische Zuwanderung vermuten.

  • 500
  • 842/43

    Bludenz wird im „Churrätischen Reichsurbar" erstmals urkundlich erwähnt als „Pludono“ und „Pluteno“.

  • 900-1150

    Die Bludenzer Kirche gehört zum Churer Domkapitel.

  • 1000
  • 1249

    Waltherus de Pludins soll auf einem Dienstmannensitz mit lokalen Verwaltungsaufgaben betraut gewesen sein.

  • 1259 bis 1269

    Es wird davon ausgegangen, dass in diesem Zeitraum die Stadtgründung erfolgt ist.

  • 1286

    Das bis heute bestehende Frauenkloster St. Peter wird auf Initiative von Graf Hugo I. von Werdenberg-Heiligenberg, dem ersten Bludenzer Stadtherrn, gegründet.

  • 1296

    Bludenz wird als "oppidum", als stadtähnliche Siedlung, erwähnt.

  • 1300
  • 1329

    Bludenz wird urkundlich als Stadt bezeichnet. Das Siegel zeigt das Einhorn als Teil des Stadtwappens.

  • 1394

    Bludenz wird an die Habsburger verkauft.

  • 1400
  • 1405

    Bludenz schließt sich dem von Appenzell geführten 'Bund ob dem See' an.

  • 1418

    Bludenz erhält die hohe Gerichtsbarkeit.

  • ab 1420

    Bludenz wird Sitz österreichischer Vögte.

  • 1444

    Der erste Stadtbrand wütet in Bludenz.

  • 1474

    Die Herrschaft Sonnenberg (Nüziders) wird mit Bludenz vereinigt.

  • 1491

    Ein Stadtbrand zerstört die ganze Stadt samt Burg und Kirche.

  • 1500
  • 1514

    Die St. Laurentiuskirche und die Burg Bludenz werden wieder errichtet.

  • 1522

    Bei St. Peter wird ein Schmelzwerk errichtet, was auf Bergbau in der Gegend hindeutet.

  • um 1524

    Der Bludenzer Luzius Matt und Kaplan in St. Peter, Thomas Gassner, verbreiten refomatorisches Gedankengut. Sie werden vertrieben und leeren später in der Schweiz bzw. in Lindau.

  • 1600
  • 1638

    Außer Kirche und Schloss brennt die gesamte Stadt nieder.

  • 1647

    Die Schweden hatten Bregenz eingenommen. Bludenz wurde nur kurz belagert. Durch Bezahlung eines hohen Betrages wurde eine Plünderung verhindert.

  • 1651

    Das Kapuzinerkloster wird nahe der Stadt gegründet.

  • 1667 - 1670

    Die Kirche St. Laurentius erhält den vier- bzw. achteckigen Turm mit breitem Zwiebelhelm.

  • 1682

    Nur 17 von etwa 100 Häusern der Stadt bleiben beim vierten Stadtbrand verschont.

  • 1700
  • 1735

    In Bludenz werden nachweislich Kartoffeln angebaut.

  • 1740er Jahre

    Unter dem Tiroler Reichsfreiherr Franz Andreas von Sternbach wird die baufällige Burg durch einen repräsentativen Barockpalast ersetzt.

  • 1752

    Durch die Gründung eines eigenen Viehmarkts im Montafon verliert Bludenz eine wichtige Einnahmequelle.

  • 1774

    Das Montafon erhält ein eigenes Gericht und löst sich so von Bludenz.

  • 1796 | 1799 | 1809

    Bernhard Riedmiller (1757 -1832) war Hauptmann der Bludenzer Schützen und später Major in den Widerstandskämpfen gegen die Franzosen.

  • 1800
  • 1806-1814

    Die Bayern herrschen über Vorarlberg. Das ehelige Gericht Sonnenberg in Nüziders wird wie alle 24 Gerichte aufgelöst und Vorarlberg in Gemeinden eingeteilt. Es werden sechs neue Gerichte geschaffen, eines davon in Bludenz.

  • 1818

    Durch die Gründung der Firma Getzner, Mutter & Cie beginnt die Industrialisierung. Getzner zählt aktuell zu den größten Buntwebern der Welt. 

  • 1824

    Die Straße über den Arlberg wird ausgebaut.

  • 1846

    Damit sich die Stadt ausbeiten kann, werden Teile der Stadtmauer geschliffen.

  • 1868 - 1929

    Schloss Gayenhofen wird als Bezirkshauptmannschaft genutzt.

  • 1872

    Die 'k.k. Privilegierte Vorarlberger Bahn' von Lindau nach Bludenz nimmt den Betrieb auf.

  • 1881

    Parallel zum Bau der Arlbergbahn erfolgt die Gründung der Bierbrauerei Fohrenburg. Hier wird später die älteste Vorarlberger Limonadenmarke Diezano abgefüllt.

  • 1873

    In Bludenz schließen sich der Österreichische und der Deutsche Alpenverein zum damals größten Bergsteigerbund Europas zusammnen.

  • 1887

    Carl Russ Suchard gründet in Bludenz die erste Schokoladefabrik in der damaligen österreichisch-ungarischen Monarchie.

  • 1900
  • 1900

    Die Stadt wird mit elektrischem Licht ausgestattet.

  • 1945-1955

    Vorarlberg ist französische Besatzungszone und wird von Innsbruck aus verwaltet.

  • 1950
  • 2000
  • 2020

    Die Lehrwerkstätte der ÖBB wird am neuen Standort am Bahnhof Bludenz eröffnet.

  • 2020