Bevölkerung:14,992Webseite Stadt Bludenz
Fläche:29,92 km2Gemeindestatistik
Lage:570Wappenurkunde
Postleizahl:6700Geschichte
  • Stadt Bludenz
  • Zahlen und Fakten
    Bevölkerung:14.992
    Fläche:29,96 km2
    Lage Zentrums:586 m. ü.A.
    Lage insgesamt:546 (Grenze Bludenz-Bürs-Nüziders) bis 2.214 (Weißes Rössle) m ü.A.
    Dauerbesiedelungsraum:546 bis 1.117 m ü.A.
    Nachbargemeinden:Bartholomäberg, Bürs, Innerbraz, Lorüns, Nüziders, Raggal, St. Anton, Stallehr
    Bezirk:Bludenz
    KFZ-Kennzeichen:BZ
    Postleitzahl:6700
    Talschaft:Walgau
    Nächtigungen:67.804
  • Gebäude und Denkmäler
  • Öffentliche Gebäude
    RathausGebietsbauleitung für Wildbach- und Lawinenverbauung
    Bezirkshauptmannschaft BludenzAußenstelle der Arbeiterkammer
    Landeskrankenhaus BludenzAußenstelle des Wirtschaftsförderungsinstitut
    Bezirksgericht mit Grundbuchzahlreiche Schulen
    ArbeitsamtSportanlage Unterstein
    Vermessungsamt 
  • Kirchen
  • Bildung
  • Bildungseinrichtungen

    Bludenz betreibt als Schulerhalten fünf Volksschulen, eine Sonder-, eine Mittel- und eine Polytechnische Schule. Es kann eine Landesberufsschule besucht werden. Die Schulen des Bundes in Bludenz sind ein Gymnasium, drei berufsbildende Mittlere Schulen und zwei berufsbildende höhere Schulen. 

  • Wirtschaft und Verkehr
  • 500 v. Chr.
  • ab 400 v. Chr.

    Steinzeitliche Funde im Bereich Kleiner Exerzierplatz und Unterstein deuten auf Besiedelung mit keltischem Einfluss.

  • 0
  • ab 200

    Spärliche Funde lassen eine alemannische Zuwanderung vermuten.

  • 500
  • 842/43

    Bludenz wird im „Churrätischen Reichsurbar" erstmals urkundlich erwähnt als „Pludono“ und „Pluteno“.

  • 900-1150

    Die Bludenzer Kirche gehört zum Churer Domkapitel.

  • 1000
  • 1249

    Waltherus de Pludins soll auf einem Dienstmannensitz mit lokalen Verwaltungsaufgaben betraut gewesen sein.

  • 1259 bis 1269

    Es wird davon ausgegangen, dass in diesem Zeitraum die Stadtgründung erfolgt ist.

  • 1286

    Das bis heute bestehende Frauenkloster St. Peter wird auf Initiative von Graf Hugo I. von Werdenberg-Heiligenberg, dem ersten Bludenzer Stadtherrn, gegründet.

  • 1296

    Bludenz wird als "oppidum", als stadtähnliche Siedlung, erwähnt.

  • 1300
  • 1329

    Bludenz wird urkundlich als Stadt bezeichnet. Das Siegel zeigt das Einhorn als Teil des Stadtwappens.

  • 1394

    Bludenz wird an die Habsburger verkauft.

  • 1400
  • 1405

    Bludenz schließt sich dem von Appenzell geführten 'Bund ob dem See' an.

  • 1418

    Bludenz erhält die hohe Gerichtsbarkeit.

  • ab 1420

    Bludenz wird Sitz österreichischer Vögte.

  • 1444

    Der erste Stadtbrand wütet in Bludenz.

  • 1474

    Die Herrschaft Sonnenberg (Nüziders) wird mit Bludenz vereinigt.

  • 1491

    Ein Stadtbrand zerstört die ganze Stadt samt Burg und Kirche.

  • 1500
  • 1514

    Die St. Laurentiuskirche und die Burg Bludenz werden wieder errichtet.

  • 1522

    Bei St. Peter wird ein Schmelzwerk errichtet, was auf Bergbau in der Gegend hindeutet.

  • um 1524

    Der Bludenzer Luzius Matt und Kaplan in St. Peter, Thomas Gassner, verbreiten refomatorisches Gedankengut. Sie werden vertrieben und leeren später in der Schweiz bzw. in Lindau.

  • 1600
  • 1638

    Außer Kirche und Schloss brennt die gesamte Stadt nieder.

  • 1647

    Die Schweden hatten Bregenz eingenommen. Bludenz wurde nur kurz belagert. Durch Bezahlung eines hohen Betrages wurde eine Plünderung verhindert.

  • 1651

    Das Kapuzinerkloster wird nahe der Stadt gegründet.

  • 1667 - 1670

    Die Kirche St. Laurentius erhält den vier- bzw. achteckigen Turm mit breitem Zwiebelhelm.

  • 1682

    Nur 17 von etwa 100 Häusern der Stadt bleiben beim vierten Stadtbrand verschont.

  • 1700
  • 1735

    In Bludenz werden nachweislich Kartoffeln angebaut.

  • 1740er Jahre

    Unter dem Tiroler Reichsfreiherr Franz Andreas von Sternbach wird die baufällige Burg durch einen repräsentativen Barockpalast ersetzt.

  • 1752

    Durch die Gründung eines eigenen Viehmarkts im Montafon verliert Bludenz eine wichtige Einnahmequelle.

  • 1774

    Das Montafon erhält ein eigenes Gericht und löst sich so von Bludenz.

  • 1796 | 1799 | 1809

    Bernhard Riedmiller (1757 -1832) war Hauptmann der Bludenzer Schützen und später Major in den Widerstandskämpfen gegen die Franzosen.

  • 1800
  • 1810

    Das Gericht Sonnenberg wird von Nüziders nach Bludenz verlegt.

  • 1818

    Durch die Gründung der Firma Getzner, Mutter & Cie beginnt die Industrialisierung. Getzner zählt aktuell zu den größten Buntwebern der Welt. 

  • 1824

    Die Straße über den Arlberg wird ausgebaut.

  • 1846

    Damit sich die Stadt ausbeiten kann, werden Teile der Stadtmauer geschliffen.

  • 1868 - 1929

    Schloss Gayenhofen wird als Bezirkshauptmannschaft genutzt.

  • 1872

    Die 'k.k. Privilegierte Vorarlberger Bahn' von Lindau nach Bludenz nimmt den Betrieb auf.

  • 1881

    Parallel zum Bau der Arlbergbahn erfolgt die Gründung der Bierbrauerei Fohrenburg. Hier wird später die älteste Vorarlberger Limonadenmarke Diezano abgefüllt.

  • 1873

    In Bludenz schließen sich der Österreichische und der Deutsche Alpenverein zum damals größten Bergsteigerbund Europas zusammnen.

  • 1887

    Carl Russ Suchard gründet in Bludenz die erste Schokoladefabrik in der damaligen österreichisch-ungarischen Monarchie.

  • 1900
  • 1900

    Die Stadt wird mit elektrischem Licht ausgestattet.

  • 1950
  • 2000
  • 2020

    Die Lehrwerkstätte der ÖBB wird am neuen Standort am Bahnhof Bludenz eröffnet.

  • 2020