Gemeinde:LaternsGemeinde-Webseite
Bevölkerung:667Gemeindestatistik
Fläche:43,79 m2Wappenurkunde
Bezirk:FeldkirchDaten und Fakten
  • Talschaft Laternsertal
  • Entstehung

    Das Trogtal wurde vom Rheintalgletscher geformt, bevor die Frutz sich teilweise tief ins Gestein eingeschnitten hat. Bevor die Frutz in die Rheintalebene austritt, ist das Laternsertal schluchtartig verengt. Bedingt durch diese Enge war das Bergtal jahrhundertelang nur schwer zugänglich.

  • Zahlen
    Gemeinden: Laterns, Teile von Dünserberg, Rankweil, St. Gerold, Übersaxen, Zwischenwasser
    Alle Nachbargemeinden:Blons, Damüls, Dornbirn, Dünserberg, Rankweil, St. Gerold, Satteins, Schnifis, Übersaxen, Zwischenwasser
    Bevölkerung:667 (Laterns)
    Fläche:   43,79 m2  (Laterns, größte Gemeinde des Bezirks Feldkirch)
    Länge:16 km
    Bezirk: Feldkirch
  • Gemeinde Laterns
  • Parzellen
  • Bildung
  • Bildung

    Der Kindergarten der Gemeinde befindet sich in Innerlaterns, die Volksschule in Laterns-Thal. Die nächstgelegene Mittelschule kann in Zwischenwasser besucht werden. Fraxern, Laterns, Meiningen, Rankweil, Röthis, Sulz, Übersaxen, Viktorsberg, Weiler und Zwischenwasser bieten musikalischen Unterricht in der Musikschule Rankweil-Vorderland an.

  • Kirchen
  • Berge und Geologie
  • Flüsse
  • Wirtschaft
  • Verkehr
  • Geschichte des Tals
  • 1177

    Erstmals wird ein Ort im Laternsertal urkundlich als Montem Clauturni erwähnt. Bis ins 17. Jahrhundert wird es als Glatterns bezeichnet.

  • 1313

    Die Grafen Rudolf und Berthold von Montfort verleihen das Gut Glatterns und die Alpe Gapfohl an sechs Walser Siedlerfamilien als Erblehen. Diese Walser Familien besiedeln als erste ganzjährig das Tal. Bis dahin wird es nur im Sommer landwirtschaftlich genutzt.

  • 1499

    Im Vorarlberger Landesmuseum in Bregenz wird ein Hausaltar aus dem Laternsertal aufbewahrt. Er trägt die Inschrift “Ulrich Geser maler ze Bregentz 1499”. Er zeigt die Heiligen Leonhard, Martin, Georg und Sebastian, auf den Altarflügeln die Walserheiligen Nikolaus und Theodul.

  • um 1500

    Anstelle einer Kapelle wird in Laterns-Thal die Pfarrkirche erbaut und dem hl. Nikolaus geweiht. Im 17. Jahrhundert wird sie erweitert. 1892 erhält sie die heutige Gestalt.

  • 1529

    Laterns löst sich kirchlich von Rankweil und wird eine eigene Pfarre.

  • ab 14. Jahrhundert

    Die Küblerei wird als Hausindustrie betrieben. Die Erzeugnisse sind vor allem Holzgefäße aller Art. Das Aufkommen von Kunststoffen nach dem Zweiten Weltkrieg setzt diesem Handwerk ein Ende.

  • ab 17. Jahrhundert

    In Bad Laterns werden Heilbäder angeboten. Die kalte Eisen-Schwefelquelle soll heilenden Wirkung zeigen.

  • 1909

    Das Laternsertal durch eine Fahrstraße erschlossen. Die größten Gefahrenstellen im vorderen Teil des Tales werden mit Tunnels und Galerien beseitigt. 

  • 1970

    Der Güterweg auf den Furkapass wird zu einer befestigten Straße ausgebaut und zur Landesstraße erklärt. Jahrhundertelang führt nur ein Saumpfad über den Pass.

  • 1972

    Das Freschenhaus, eine Schutzhütte des österreichischen Alpenvereins, wird fertiggestellt. Daneben steht eine Kapelle, die dem hl. Bernhard, dem Patron der Bergsteiger, geweiht ist.